Gesellschaftliche, (berufs-)politische und mediale Spannungen wirken zunehmend in therapeutische Gruppen hinein. Polarisierung, Verunsicherung, Aggression und Destruktivität zeigen sich nicht nur als individuelles, sondern auch als gruppendynamisches Phänomen. Gruppenleitungen stehen damit vor der Herausforderung, äußere Angriffe, innere Konflikte und widersprüchliche Haltungen aufzunehmen, zu halten und produktiv zu bearbeiten.
Der Fachtag richtet sich an Gruppenleiterinnen in Praxis und Klinik – erfahrene ebenso wie Kolleginnen am Anfang – und greift typische Fragen aus dem gruppentherapeutischen Alltag auf:
- Was bringen Patient*innen aus „der Welt da draußen“ mit in die Gruppe, und was heißt das für meine Leitung?
- Wie zeigen sich gesellschaftliche Spannungen konkret in Gruppen, und wie kann ich damit umgehen?
- Was hilft, wenn Aggression, Widerstand oder destruktive Dynamiken auftauchen – ganz praktisch und ohne Angst?
- Welche Handlungsmöglichkeiten habe ich, wenn Gruppen eskalieren oder sich festfahren?
- Wie lassen sich Unsicherheit und Überforderung in der Gruppenleitung in Halt und professionelle Sicherheit verwandeln?
- Wie können wir schulenübergreifend voneinander lernen – ambulant wie klinisch – und unterschiedliche Erfahrungen produktiv nutzen?
Weitere Informationen folgen.